Dienstag, 16. August 2011

Manche Mühlen mahlen langsam


Des Freistaats Mühlen mahlen langsam – siehe der geplante Biergarten im alten Militärschwimmbad an der Friedhofstraße. Jahr für Jahr zieht sich die unendliche Baumaßnahme hin. Und die staatlichen Planer haben eine große Chance vertan: Mit minimalem Aufwand hätten sie den künftigen Biergarten mit einem Wasserlauf bereichern können, der an die Schutter, die das Militärbad gespeist hat, erinnert. Vielleicht lässt sich wenigstens am viel diskutierten Betonbunker in geeigneter Form eine Informationstafel anbringen?

Donnerstag, 7. Juli 2011

Ohne Rückhalt in der eigenen Partei?


Nun versucht sich auch die Ingolstädter FDP am Neuanfang, nachdem sie bisher in erster Linie mit parteiinternem Streit und häufigen Wechsel der Spitze auffiel. Ob sich neue Gesichter in neuen Wählerstimmen niederschlagen, bleibt fraglich. Die einzige FDP-Vertreterin im Stadtrat müht sich engagiert, ihren Beitrag zur Kommunalpolitik zu leisten. Ohne den Rückhalt in der eigenen Partei wird sie wohl auch künftig ziemlich einsam bleiben.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Allen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann


Die vielen Ideen zur Bereicherung der Innenstadt erinnern den Schliffel an die berühmte „eiermilchlegende Wollmilchsau“: mehr Parkplätze oder weniger Parkplätze? Verlängerte Ladenöffnungszeiten auch an Sonntagen oder strikter Ladenschluss wie bisher? Erhaltung jeder Bausubstanz, die älter als 30 Jahre ist, oder Abriss, um Neues zu gestalten? Verlängerung der Sperrstunde und Alkoholverbot oder unbeschränktes Feiern – um nur einige der kontroversen Vorschläge zu nennen. Doch allen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

Nicht in Schönheit sterben



Was springt dabei heraus, die Parkplätze am Holzmarkt und in der Theresienstraße zu reduzieren? Der Schliffel hat nachgerechnet: Damit würden gut 100 Parkplätze – täglich also etwa rund 1000 Parkmöglichkeiten – wegfallen. Um attraktiv zu bleiben, wird in der Altstadt jedoch jeder Stellplatz benötigt. Die Forderungen der SPD nach einer autofreien Innenstadt sind daher absurd. Das Zentrum soll schließlich nicht in Schönheit sterben, sondern belebt werden.